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Weißbuch: Qualität im Rettungsdienst
Mario Gongolsky
Joachim Kröger ist Softwareentwickler in Hamburg. Er befasst sich unter anderem mit Systemen zur Erfassung von Patientendaten und der medizinischen Behandlungsdokumentationen im Rettungsdienst. Neu ist das Thema längst nicht mehr. Fakt ist allerdings, dass die Durchdringung solcher Systeme in deutschen Rettungsdiensten nicht allzu hoch ist. Über ein Online-Dossier mit den Titel „Qualitätsmanagement im Rettungsdienst” aus dem Jahr 2000, das Mario Gongolsky bei Medizinfo.de veröffentlicht hatte, wurde Herr Kröger auf die MediaClinic aufmerksam. Im Nachhinein kann man feststellen, dass diese Veröffentlichung offenbar das erste Onlinewerk zu diesem Thema gewesen ist und durch seine Grundsätzlichkeit trotz seines Alters immer noch eine gewisse Aktualität besitzt. In Gesprächen zwischen Kröger und Gongolsky reifte der Plan heran, ein Weißbuch zu erstellen, das aufzeigt, wie weit die Verknüpfungen zwischen Elementen des Qualitätsmanagements nach ISO 9001 und der elektronischen Patientendatenerfassung reichen. Abgesehen davon, dass es zu aktuellen Festlegungen des QM im Rettungsdienst Bezug nimmt und die ISO-Fassung aus dem Jahre 2008 zur Grundlage hat, besitzt es eine ähnliche Grundsätzlichkeit wie die Veröffentlichung aus dem Jahre 2000. Heraus gekommen ist eine kompakte Broschüre, die Verbindungen zwischen der Prozessqualität und der elektronischen Patientendatenerfassung aufzeigt. Obwohl es sich also um eine Auftragsarbeit handelt, kommt das Softwareprodukt der Hamburger Firma MobileBIZ überhaupt nicht vor. Nicht einmal eine inhaltliche Verknüpfung der Argumente mit der „Feature-List” der Software des Auftraggebers ist zu finden. Ungewöhnlich. „Vertraue dem Boten” Intention der Broschüre ist es, potenziellen Auftraggebern eine grundlegende Argumentationsgrundlage zu geben, weshalb die Investition in ein solches Softwaresystem zur Qualitätssicherung unabdingbar und wirtschaftlich sinnvoll ist. „Das ist reichlich schlau”, findet Autor Mario Gongolsky. „Sie kennen doch den Ausspruch, man möge den Überbringer schlechter Nachrichten nicht bestrafen. Dieses Bild reflektiert das hohe Risiko des Boten, für die schlechte Nachrichten mit dem Leben zu bezahlen. Wir haben dieses Bild nun auf den Kopf gestellt. Belohne den Überbringer erhellender Nachrichten durch dein Vertrauen.” Es ist noch zu früh, um zu beurteilen, ob das wirklich funktioniert. Wird die Produkt-neutrale Information positiv mit dem Überbringer verbunden? „Als Entwickler ist man einfach zu stark verhaftet mit der Technologie”, erklärt Joachim Kröger. „Für mich wäre es kaum möglich gewesen, etwas so verständliches und schlüssiges in akzeptabler Zeit zu generieren”, glaubt Kröger und lobt die Arbeit des MediaClinic-Autors. „Mario Gongolsky kommt da vom Fach, er verstand sofort die sachlichen Zusammenhänge und schaffte es, das spröde Thema für die Zielgruppe der Rettungsdienstler punktgenau aufzubereiten.” Das Weißbuch wird von der Firma PocketBIZ im Rahmen von Kundenkontakten verwendet und auf Anfrage verschickt. Weitere Information: Pocket-Biz Mobile Datensysteme Peutestrasse 32 Geb 1A 20539 Hamburg Produktleitseite: www.pocket-biz.de/opencms/opencms/base/Produkte/RettungsdienstNeu.html 9.12.2009 Bemerkungen:
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